• Radball ist action pur
  • de helli Wahnsinn
  • fun - power - success
  • Familienplausch
  • Jugendsportplausch
  • Breitensport
  • Spitzensport
  • Familienverein
  • Freizeitvergnügen
  • de helli Wahnsinn
  • Juniorenmeister - Elitemeister - Weltmeister
  • Radball ist action pur
  • challenging the best
  • fun - power – success
  • einfach nur cool

 


2017-08-26 | U23

Winterthur verpasst U23-EM klar – Pfungen enttäuscht im Weltcup

  Altdorf: Mit einer guten dritten und letzten Qualifikationsrunde wäre die Teilnahme an der U23-Europameisterschaft für die Winterthurer Radballer möglich gewesen. Doch es war nicht die Runde der Eulachstädter Tim Russenberger und Roman Baumann.

 

von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

 

Im Auftaktspiel gegen den Tabellenletzten Altdorf war ein Sieg vorprogrammiert. Doch bereits nach drei Minuten lagen die Winterhurer Radballer mit 0:3 gegen den Gastgeber aus der Innerschweiz zurück. Die Partie endete schlussendlich mit 2:4. Das Spiel gegen Möhlin war bis zwei Minuten ausgeglichen. Dann brachen die Winterthurer Tim Russenberger und Roman Baumann ein und ihre Eigenfehler wurden vom Gegner eiskalt ausgenützt. Mit 4:7 ging auch diese Begegnung verloren. Damit war die Entscheidung bereits gegen die Winterthurer gefallen. Die erhoffte EM-Qualifikation wurde verpasst. Ebenfalls klar war zu diesem Zeitpunkt, dass Mosnang die Schweizer Farben vertreten wird. Die Direktbegegnung wurde dadurch zu einem offenen Schlagabtausch, bei welchem es um nichts mehr ging. Die Winterthurer erwischten eine sehr gute Startphase und konnten eine stattliche 3:0-Führung erarbeiten. Wegen einem Absprachefehler in der Defensive konnte Mosnang kurz vor der Halbzeit zum 3:1 verkürzen. Nach dem Seitenwechsel erstarkten die Toggenburger und drehten das Spiel. Dank dem Ausgleichstreffer zum 4:4 kurz vor Schluss sicherten sich die Winterthurer wenigstens einen verdienten Punkt. Die Qualifikationsphase endete mit einem von übertriebenen Härte geführten Spiel der Frauenfelder. Mit dieser Spielweise zogen die Thurgauer den Winterthurern den Zahn. Jeder Konter wurde mit einem taktischen Foulspiel verhindert. Die Frauenfelder gewannen mit 5:1 und schafften dadurch im letzten Spiel als zweite Schweizerequipe die EM-Qualifikation.

Winterthur vermochte die geforderte Leistung zum wichtigsten Zeitpunkt nicht abzurufen. Nur sehr wenig kam zum Vorschein, was möglich gewesen wäre. Trotz dieser Enttäuschung über die verpasste EM-Qualifikation gilt es für Russenberger/Baumann nun, diese Niederlage rasch möglichst zu verdrängen. Das Duo des Radballclubs Winterthur bestreitet nun die U23-Schweizermeisterschaftsentscheidung, wo sie als Titelverteidiger antreten werden.

 

Weltcup-Enttäuschung für Pfungen

Ebenfalls in Altdorf wurde der Radball-Weltcup mit den Gebrüdern Waibel aus Pfungen ausgetragen. Zum Auftakt der Herbstsaison wollten sie ihren starken vierten Rang beim Weltcupauftakt in Belgien bestätigen. Doch bereits die erste Partie gegen die schwächere Zweitmannschaft aus Altdorf gab einen ersten Dämpfer. Die vermeidbare 3:4-Niederlage verdeutlichte, dass die Innerschweizer nach der langen Sommerpause eingespielter und für das Turnier bereit waren. Danach folgten zwei Partien, wo der Gegner stärker ist als die Pfungemer. Gegen das deutsche Team aus Stein lagen sie bereits nach drei Spielminuten mit 0:4 zurück. Da nützten die starken elf Minuten nur noch zur 5:8-Resultatkosmetik. Gegen die Weltmeister aus Höchst das gleiche Bild. Es benötigte erst einen 0:3-Rückstand, bevor die Schweizer mit ihrem Spiel aufzeigten, dass sie eigentlich die Partie auch hätte gewinnen können. So standen sie nach der knappen 5:6-Niederlage noch ohne Punkteerfolg da. Dies wurde mit dem 8:0-Kantersieg über die ersatzgeschwächten Belgier zwar korrigiert. Doch mit der gezeigten Leistung der Vorrunde wurde das angestrebte Halbfinale klar verfehlt und es reichte nur für das Spiel um Rang 7. Die hektisch geführte Begegnung gegen die Franzosen aus Dorlisheim brachte einen offenen Schlagabtausch, bei welchem sich schlussendlich die Eidgenossen mit 4:2 durch setzten. Das Turnier gewann Schweizermeister Altdorf mit 5:4 im Endspiel gegen die Zweitmannschaft aus Höchst. Altdorf 2 platzierte sich überraschend auf dem fünften Schlussrang. Beim siebtplatzierten Pfungen vermisste man insbesondere die Spielfreude und Feinabstimmung untereinander. In wie fern dies mit der Sommerpause zu begründen ist, werden die nächsten Turniere zeigen.

 


 

Zusätzliche Informationen