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2017-02-11 | Cup Halbfinal

Winterthurer Teams verpassen Cupfinal

  Oftringen: Während die Pfungemer Radballer souverän den Cupfinal erreichten, schieden beide verbliebenden Teams des Radballclub Winterthur im Halbfinal aus. Überraschend qualifizierten sich drei Teams aus Altdorf für den Schweizer Cupfinal.

 

 

von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

Severin und Benjamin Waibel aus Pfungen liessen nichts anbrennen und qualifizierten sich souverän und ohne Punkteverlust für den Cupfinal, welcher anfangs März ausgetragen wird. Zum Auftakt des Halbfinals wurde Winterthur mit Roman Götschmann und Patrick Hengartner 10:1 deklassiert. Die starke Defensive der Pfungemer vermochten die Winterthurer nicht zu durchbrechen. Ebenso konzentriert bestritt Pfungen das zweite Spiel gegen Möhlin und gewann dieses mit 10:2. Etwas mühsam gestaltete sich die Begegnung gegen das NLB-Team aus Altdorf. Während diese sich aufs Ball halten konzentrierten, mussten die Gebrüder Waibel die wenigen Momente konsequent nutzen, was sie auch taten. Nach dem 6:2-Erfolg war die Finalqualifikation bereits sichergestellt. Zum Abschluss kam es zum Spitzenspiel zwischen Pfungen und Gastgeber Oftringen. Das Heimteam nutzte jede Chance konsequent aus und führte mit 4:0. Kurz vor der Pause gelang noch der Anschlusstreffer für Pfungen. In den zweiten sieben Minuten spielten Severin und Benjamin Waibel fehlerfrei und vermochten die Partie spektakulär noch zu drehen. Dreissig Sekunden vor Schluss erzielten sie den Siegtreffer zum 5:4. Die Leistung der Pfungemer ist hoch zu werten, konnten sie in der vergangenen Woche infolge anderweitiger Hallenbelegung weder in Pfungen noch in Winterthur trainieren.

 

Beide Winterthurer Teams ausgeschieden

Die Winterthurer Götschmann/Hengartner mussten nach der Kanterniederlage gegen Pfungen gleich gegen Oftringen antreten. "Während gegen Pfungen nichts ging, vermochten wir im Angriff mehr Druck auf den Gegner auszuüben." Feldspieler Patrick Hengartner verglich die beiden Partien und analysierte sie richtig. Gegen das Heimteam resultierten dadurch immerhin vier Tore, auch wenn diese eine 4:8-Niederlage nicht verhindern konnten. Nun mussten zwei klare Siege gegen die schwächeren Teams aus Altdorf und Möhlin – beides NLB-Teams – her, um sich noch Chancen auf eine Finalteilnahme auszurechnen. Gegen die Innerschweizer folgte auf dem weichen und klebrigen Hallenboden einen kräfteraubenden Schlagabtausch. Beim Spielstand von 2:2 schoss Hengartner von sehr weit aussen. Den unpräzisen Abschluss nutzten die Altdorfer mit einem Gegenstoss ins leere Winterthurer Tor zum 3:2-Sieg. Die unbedeutende letzte Begegnung gegen Möhlin brachte dank eines 6:4-Erfolges immerhin einen versöhnlichen Abschluss für die Eulachstädter. Mit Roman Baumann und Tim Russenberger stand auch das U23-Team des Radballclub Winterthur im Halbfinal des Schweizer Cups. In Möhlin waren sie gegen die drei NLA-Teams aus Mosnang, Möhlin und Altdorf jedoch chancenlos. Einzig gegen Schöftland gab es eine knappe 3:2-Niederlage. Ohne Punkte verabschiedete sich damit auch das zweite Winterthurer Team aus dem Wettbewerb. Neben Winterthur verpassten mit Frauenfeld zwei NLA-Teams den Finaleinzug. Dafür schaffte dies das NLB-Team aus Altdorf, wodurch die Innerschweizer drei Teams im Finalturnier stellen.

 

Junioren-EM im Visier

Die Winterthurer Junioren Lukas Weibel und Pedro Barbosa da Silva spielten ihr zweites von drei Qualifikationsturnieren zur Junioren-Europameisterschaften, welche dieses Jahr Ende Mai im tschechischen Prag ausgetragen wird. Nachdem die erste Qualifikationsrunde gewonnen werden konnte, vermochte der Leader Winterthur auch im zweiten Turnier zu überzeugen. Gegen St. Gallen (4:1), Frauenfeld (6:0), und Altdorf (5:1) resultierten sichere Erfolge. Damit lagen Weibel/Barbosa da Silva vor dem abschliessenden Spiel mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Mosnang. In der Direktbegegnung lagen die Winterthurer von Beginn weg im Hintertreffen, zur Pause 1:3, am Schluss 4:6. Dadurch übernahm Mosnang die Führung, einen Zähler vor Winterthur. Die Entscheidung findet anfangs März beim letzten Qualifikationsturnier statt. Der Sieger spielt für die Schweiz an der Junioren-EM, der Zweitplatzierte stellt das Ersatzteam.

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