2016-09-03| Weltcup

Weltcuppodest Waldispühl/Jiricek

  Höchst. Nach dem Weltcupsieg in Japan erreichten die Winterthurer Radballer Marcel Waldispühl und Peter Jiricek erneut den Sprung aufs Weltcuppodest. Die Kunstradfahrerin Seraina Waibel begann ihre Wettkampfsaison gleich mit einer persönlichen Bestleistung.

von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

Die beiden Teams aus Höchst dominierten den Heim-Weltcup in Vorarlberg nach Belieben. Das Weltmeisterduo Schnetzer/Bröll wie auch das Zweitteam König/Fischer erreichten das Endspiel ungeschlagen. Das Finale ging dank eines 4:3-Erfolges in der Verlängerung an die Weltmeister. Die Winterthurer Waldispühl/Jiricek hatten in der Vorrunde gegen den späteren Turniersieger keine Chance und wurde gleich mit 1:10 deklassiert. Zuvor gewannen die Eidgenossen gegen Zlin aus Tschechien (7:3), Beringen aus Belgien (8:2) und Höchst 3 (8:3) problemlos. Damit trafen sie im Halbfinal auf Höchst 2. Die spannende und offene Partie bis zum Schluss endete mit einem knappen 5:4-Sieg des Gastgebers. Da das zweite Schweizerteam aus Altdorf seine Halbfinalpartie ebenfalls verlor, kam es im Spiel um den dritten Podestplatz zu einem Schweizerduell. Kurz vor Ablauf der Spielzeit erzielten die Winterthurer den Siegtreffer zum 4:3-Erfolg.

 

Persönliche Bestleistung

HOHENEMS. Die Kunstradfahrerin Seraina Waibel aus Pfungen startete in die diesjährige WM-Saison. Auch wenn der internationale Ems-Cup in Hohenems nicht zur verbandsinternen WM-Qualifikation gezählt wird, so ist es eine wichtige Standortbestimmung. Mit 166.07 Punkten ist Waibel eine neue persönliche Bestleistung gefahren. «Dies ist sehr wichtig zu wissen, denn ich habe mit meiner neuen Trainerin Anja Weber meine gesamte Vorbereitungsphase umgestellt.» Die hohe Punktzahl im ersten Wettkampf nimmt ihr den ganzen Druck ab, ob es richtig war, die Vorbereitung so stark umzustellen. In der starken Konkurrenz belegte sie den fünften Schlussrang und verpasste den Final der besten vier. Allerdings liess sie mit der Tschechin Nicole Frybortova die Vize-Weltmeisterin hinter sich. Nicht nach Wunsch lief es dem Zweier mit Rahel Nägele und der Wülflingerin Fabienne Gamper. Zwar erreichten sie den Final und konnten sich dort von 104.58 auf 109.67 Punkte steigern. Doch sie wissen, dass sie besser fahren können und werden dies bestimmt auch in den kommenden Wettkämpfen abrufen können.

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