2015-10-24 | Weltcup Höchst

Vorzeitiges Saisonende für Waldispühl/Jiricek

  HÖCHST. Der dreifache Weltmeister Peter Jiricek verpasst zum ersten Mal in der Geschichte des Radball-Weltcups das Finalturnier und ist bei der 14. Austragung zusammen mit seinem Torhüter Marcel Waldispühl nur Zuschauer.

 

 

Bericht von von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

 

Die Ausgangslage vor dem Weltcupturnier in Höchst war für die Winterthurer Radballer klar. Rang 5 musste erreicht werden, wollten Marcel Waldispühl und Peter Jiricek die Qualifikation für das Weltcupfinalturnier anfangs Dezember in Mosnang noch erreichen. Allerdings mussten sie dazu eine sehr schwere Vorrundengruppe überstehen. Nach dem 7:3-Auftaktsieg über Dorlisheim (Fr) folgte ein 4:4-Unentschieden über das deutsche Team aus Stein, welches das letzte Weltcupturnier in St. Gallen gewann. „Wir rannten immer einem Gegentor hinterher und vergaben zudem gute Chancen, selbst einen Führungstreffer zu platzieren.“ Weltcup-Rekordteilnehmer Peter Jiricek trauerte nach dem Ende seines 66. Weltcupturniers dieser Partie besonders nach. Es war die erste von drei Chancen, den Weltcupfinal zu erreichen. Die beiden Partien gegen die Gastgeber Höchst waren eine klare Angelegenheit. Zuerst ein 11:1-Sieg über das Wildcard-Team Höchst 3, danach eine 1:4-Niederlage gegen die Weltmeister und späteren Turniersieger Schnetzer/Bröll. Damit mussten die punktgleichen Teams Stein und Winterthur ins Penaltyschiessen. „Stein war einfach besser“ lautete danach der knappe Kommentar von Trainer Petr Jiricek zur 1:3-Niederlage im 4-Meterschiessen. Die zweite Chance war damit vergeben und das Platzierungsspiel um Rang 5 gegen Höchst 2 musste die endgültige Entscheidung bringen. Winterthur blieb gegen die Weltcup-Zweiten chancenlos und unterlag klar mit 1:6. Damit beendeten Waldispühl/Jiricek das Weltcupturnier in Höchst auf dem 6. Rang und hatten in der Endabrechnung fünf Punkte zu wenig auf ihrem Konto. So wird Peter Jiricek, welcher bislang als einziger Spieler alle 13 Weltcupfinalturniere bestritt, anfangs Dezember der grosse Abwesende sein. Für ihn war das 66. Weltcupturnier gleichzeitig auch der letzte Ernstkampf in dieser Saison. Keine Teilnahme an der WM und keine beim Weltcupfinal in Mosnang. Eine Situation, welche für Waldispühl/Jiricek neu ist und dies in der zweitletzten Saison ihrer  grossartigen Karriere. Im nächsten Jahr sind sie zumindest beim Weltcupfinale dabei, da dieses in Winterthur ausgetragen wird und der Organisator Radballclub Winterthur eine Wildcard vergeben kann.
 
 
 
 
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