2015-09-05 | Weltcupturnier in Kunstat (TCH)

Weltcuppodest für Waldispühl/Jiricek

  KUNSTAT (TCH). Im dritten Anlauf der erste Weltcup-Podestplatz für die Winterthurer Radballer Marcel Waldispühl und Peter Jiricek. Die Gebrüder Waibel aus Pfungen erspielten sich in Tschechien trotz verhaltenem Auftritt erneut einen 6. Rang.

 

 

 

Bericht von von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

 

 

„Endlich aufs Podest.“ So lautete die Zielvorgabe von Trainer Peter Jiricek vor dem Radball-Weltcupturnier im tschechischen Kunstat. In der Vorrunde zeigten sich die Winterthurer Waldispühl/Jiricek von ihrer besten Seite. Nach den Siegen über Spitzenteams aus Belgien (8:0), Tschechien (10:1) und Ungarn (8:1) stand die Halbfinalqualifikation frühzeitig fest. Zum Abschluss folgte das Duell gegen Weltmeister Höchst. Die Winterthurer sahen wie die sicheren Sieger aus, als sie 4:1 führten. Doch die Vorarlberger schafften kurz vor Schluss den Ausgleich. Das notwendig gewordene Penaltyschiessen gewannen die Österreicher mit 4:2. Im Halbfinal gegen die Gebrüder Mlady aus Stein lagen die Schweizer 0:2 in Rückstand. Diesen vermochten Waldispühl/Jiricek nicht mehr wettzumachen. Das deutsche Topteam aus der Bundesliga gewann verdient mit 6:3. Stein verlor anschliessend das Endspiel gegen die Weltmeister aus Höchst mit 3:7. Im Spiel um den dritten Podestplatz geriet Winterthur gegen die Weltmeister 2004 Smid/Skotak aus Brünn mit 0:2 in Rückstand. Doch der dreifache Weltmeister Peter Jiricek und sein Torhüter Marcel Waldispühl steigerten sich und konnten das Spiel noch wenden. Der 5:4-Sieg gegen Brünn war zudem ein wichtiger Prestigeerfolg im Spiel zweier früherer Weltmeisterduos.
 

 

Pfungen egalisiert Bestplatzierung

 

Im gleichen Turnier spielten die Gebrüder Severin und Benjamin Waibel aus Pfungen ein eher mässiges Turnier. Vor dem Turnier verletzte sich Benjamin Waibel beim Beachvolleyball am Fuss und stieg geschwächt in den Weltcup. In der Vorrunde resultierte ein knapper 4:3-Erfolg über die zweite Equipe aus Svitavka (Tch) sowie ein 4:4-Unentschieden über das französische Team aus Dorlisheim. Im Platzierungsspiel um Rang 5 unterlag Pfungen in einem offenen Schlagabtausch dem Fanionteam von Gastgeber Svitavka mit 5:6. Mit dem 6. Rang egalisierten sie ihre beste Klassierung im Weltcup einmal mehr. „Irgendwann klappt es mit einem besseren Rang“, schaute Severin Waibel nach dem Turnier bereits wieder optimistisch in die Zukunft.
 
 
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