2015-06-06 | UCI Weltcup 2. Runde

Weltcup: Pfungen vor Winterthur klassiert

  DENKENDORF. Pfungen vor Winterthur im Radball-Weltcup in Deutschland. Während Pfungen ihr bestes Resultat egalisierte, ist es für die Winterthurer die schlechteste Platzierung seit Jahren. Dabei lag mit etwas Glück eine Halbfinal-Qualifikation drin.

 

 

 

 

von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

 

Das Weltcupturnier in Denkendorf war topbesetzt. Umso höher ist der sechste Rang der Gebrüder Waibel aus Pfungen einzustufen. Ihr Turnier begann nach harzigem Start schlussendlich mit einem ungefährdeten 5:1-Erfolg über Cronenbourg aus Frankreich. Danach folgte die erwartete 3:6-Niederlage gegen den deutschen Meister Obernfeld. Allerding lag eine Überraschung in der Luft, denn bis zur Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie noch 3:3 unentschieden. Danach setzte sich mit Obernfeld die clevere Mannschaft 6:3 durch. Dann folgte das Topspiel gegen Weltmeister Höchst. Pfungen unterlag knapp mit 3:4. „Wir kamen zu vielen Chancen, vermochten diese jedoch nicht zu verwerten“, ärgerte sich Torhüter Severin Waibel. „ Am Schluss verhinderte noch ein Pfostenschuss einen Punktegewinn.“ Zum Abschluss der Vorrunde bezwang Pfungen das tschechische Team aus Zlin mit 7:2. Im Platzierungsspiel trafen die Schweizer auf die Gastgeber aus Denkendorf. In der regulären Spielzeit trennten sich die Teams 3:3 und im Penaltyschiessen setzte sich die deutsche Equipe durch. „Bereits im Spiel verschossen wir einen Penalty. Damit verpassten wir die Chance, mit einem fünften Rang die beste Weltcupplatzierung zu erzielen.“

 

Winterthur enttäuschte

Die Winterthurer Marcel Waldispühl und Peter Jiricek schlossen die Frühjahressaison mit einem enttäuschenden siebten Weltcuprang ab. Im Platzierungsspiel gegen Zlin aus Tschechien zeigten sie eine starke Leistung und gewannen mit 6:4. Dass sie nur um Rang 7 spielten, lag daran, dass sie in der Vorrunde glücklos das Halbfinale verpassten und unter drei punktgleichen Teams die schlechteste Tordifferenz aufwies. Aber nur zwei Siege aus vier Partien ist zu wenig für ein Spitzenteam wie es Winterthur ist. „In der heissen Halle wurde unser Defizit im konditionellen Bereich aufgedeckt“, analysierte Trainer Petr Jiricek den Turnierverlauf. Während die Winterthurer gegen das zweite Team aus Höchst chancenlos war und mit 1:5 unterlag, gab es gegen Gastgeber Denkendorf eine empfindliche 0:4-Niederlage. Zuvor gewann man gegen das französische Team aus Dorlisheim sicher mit 9:4. Gegen Gärtringen zeigten Waldispühl/Jiricek eine starke Partie. Sie dominierten das Weltmeisterduo 2010 und gewannen verdient mit 9:6. „Wir kassierten jedoch zu viele Gegentore und verpassten damit den Einzug ins Halbfinale.“ Etwas ärgerlich, doch Petr Jiricek freut sich nun auf die bevorstehende Sommerpause. „Wir werden gestärkt in die Herbstsaison zurückkehren.“

 

 

Alle Ergebnisse zum Weltcup 2015 findest du hier.

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